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Perkampus - 22. Feb, 17:41

Wechsel der Gezeiten

Diesmal war es zwar nicht geplant, schon wieder einen Anbieter zu wechseln, und dennoch hat es sich angeboten und ergeben. Beim Neuaufschalten der Veranda ging ich natürlich zunächst davon aus, dass Twoday die beste Wahl ist. Das ist meiner Meinung nach auch völlig richtig. Trotzdem wird es den (hoffentlich) letzten Wechsel geben. Zwar liegt mein Augenmerk nicht mehr so sehr in der Beschäftigung mit dem Internet, ich möchte jedoch nicht zur Gänze darauf verzichten. Auch das hat natürlich seine Gründe und kaum etwas mit Langeweile zu tun. Noch in diesem, spätestens aber im nächsten Jahr, wird das "Michael Perkampus-Portal"
einen ganz anderen Anstrich - und Anspruch - haben. Darüber zu reden wäre verfrüht. Jetzt aber, in dieser Übergangszeit, nutze ich das Weblog, um Informationen anzubieten. Das wird auch so bleiben, selbst dann, wenn das Portal steht. Für mich geht es in erster Linie darum, alles kompakt auf einem Programm laufen zu haben. Ausgelagert bleibt lediglich die Audioveranda.
Der Wechsel zu Blogspot hat noch andere Gründe, aber auch die tun jetzt nichts zur Sache und sind für jeden anderen als für mich uninteressant.
Was mich nur ein wenig ärgert, ist, dass ich das nicht schon vor zwei Monaten wusste, und ich erneut einen Bruch herbeiführen muss.
Es geht also weiter an dieser Stelle:

http://michaelperkampus.blogspot.com/

Eden ist ein Wort

Wenn ich mit meiner Vermutung, wonach Engel sprachliche Wesen seien, richtig liege, muss ich daraus folgern, dass es die Sprache ist, die uns den Weg zurück ins Paradies versperrt.


"Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens."
Genesis 3,24

Im Zustand der Sprachlosigkeit, wenn kein Wort mehr uns etwas anhaben kann, schreiten wir unversehrt an den Cherubim vorbei.

Hormone

Es fragt sich, ob einzig die Hormone für die masslose Emotionalität, welche sich meist als Sensibilität zeigt, verantwortlich sind. Ein fehlendes Wort, eine nicht gezeigte Geste, eine unterlassende Berührung stürzen mich in verletzte und schutzlose Tiefen und dies bei gleichzeitig erwachendem Mutterinstinkt, der vor allem behütend und beschützend ist, gar löwenhaft sein kann.

Mutter werden, das ist ein heiliger Zustand, wird ihm nicht gebührt, ist das werdende Mutterherz zutiefst verletzt. Doch kann ein ausstehender Mensch oder Mann denn wirklich erahnen, wie es sich anfühlt, das Kind unter dem Herzen zu tragen, es tagtäglich zu spüren, es im eigenen Leib heranwachsen zu lassen.

Wenn aber die Schwangerschagt heilig ist, stellt sich mir dennoch die Frage, warum ich das selber nicht allen anderen Frauen auch zugestehen möchte, denn schon jetzt weiss ich, dass mein Kind nicht wie andere Kinder ist und mein Muttersein nicht wie das anderer Mütter sein wird. Nur weil auch andere Frauen einen dicken Bauch haben, heisst das noch lange nicht, dass sie irgendwas mit mir zu tun haben, abgesehen von eben diesem biologischen Zustand.

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Markus A Hediger
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Zuletzt aktualisiert: 22. Mrz, 16:29

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